Veronica der Lenz ist da!

    (Bild: zVg)

    Die Tage werden länger und die Temperaturen steigen im Frühling an. Mit den frischen Farben in der aufblühenden Natur bemerkten in dem helleren Licht aber viele Mitmenschen, dass sich Ihre Sehleistung verschlechtert hat. Nun gilt das Auge ganz allgemein als Spiegel von unserem inneren Befinden und unserer Gesundheit: So wie der ganze Körper ab dem 40. Lebensjahr langsam älter wird, so altert auch das Auge. Äußerlich wird die Haut faltig und die Haare werden langsam grau, aber auch im Inneren wird unsere Linse im Auge weniger elastisch und langsam trüb. Wir erinnern uns wie problemlos wir als Kinder in der Schule an der Tafel in der Ferne und sofort im Heft direkt vor uns lesen konnten. Ab dem 40. Lebensjahr ändert sich das erheblich: Die Linse wird kontinuierlich weniger elastisch und folglich die «Arme zu kurz» zum Lesen. Diese mangelnde Elastizität der Linse gleicht der Optiker mit einer guten Lesebrille aus, obwohl dies ein fortlaufender Prozess ist, der in regelmäßigen Abständen mit verstärkten Brillengläsern ausgeglichen werden muss.

    Erste Anzeichen einer nicht mehr ganz so klaren Linse bemerken wir im Sommer vermehrt, da wir häufiger zur Sonnenbrille greifen, um eine störende Blendung zu vermeiden. Auch tiefstehendes Sonnenlicht oder Autoscheinwerfer in der Nacht werden vermehrt als Blendung störend wahrgenommen. Schließlich wächst unsere Linse im Auge auch noch wie ein «Baumstamm» und wird mit ihren Jahresringen immer dicker. Dies Phänomen kann zu Platzproblemen in der Vorderkammer des Auges und einem gefährlichen Augendruckanstieg führen.

    Welche Komponenten am Stärksten ausgeprägt ist, hängt vom Alter der Patienten, als auch Grunderkrankungen wie dem Diabetes mellitus ab. So wird eine Blendung bei Zuckerpatienten mit stark schwankenden Blutzuckerwerten oft 10 Jahre früher aus störend beschrieben. Letztlich nimmt bei uns allen auch die Tränenproduktion im Alter stetig ab, wenngleich Frauen oft stärker betroffen sind und Hormone sowie Medikamenteneinnahme ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Wichtig sind aber auch die uns umgebenden Umweltfaktoren wie überheizte trockene Raumluft in der Stube im Winter. Aber auch erhöhte Ozonwerte an trockenen Sommertagen lassen den Tränenfilm stärker verdunsten und führen schnell zu einem trockenen Auge. Zuerst blinzeln wir vermehrt und versuchen die wenige kostbare Träne auf der Augenoberfläche mit dem vermehrten Lidschlag zu verteilen. Dann trocknet der reduzierte Tränenfilm aber ein und reizt die Augenoberfläche, was als Gefühl von «müden Augen» beginnt und sich als «Sand in den Augen», zu einem Fremdkörpergefühl verstärkt.

    Der geschulte Blick des Augenarztes kann die feinen Zeichen alle Komponenten am Auge voneinander sicher unterscheiden, mit modernen Geräten präzise diagnostizieren und genau beurteilen. Oft kann bereits mit simplen Tränenersatzmittel oder einer neuen Lese- oder Sonnenbrille die täglichen Beschwerden behoben und die Sommertage unbeschwert genossen werden. Aber auch ein drohender Grauer oder Grüner Star kann so rechtzeitig diagnostiziert und für jeden einzelnen Patienten nachhaltig behandelt werden. Viele moderne Methoden bieten unseren Patienten eine präzise, bedarfsgerecht und hoch effizient Lösung für Ihre Probleme im Auge.

    Wenn die grauen Tage vorüber sind, Sie aber den Eindruck haben, dass die «Arme beim Lesen zu kurz sind», die «Augen ungewöhnlich schnell müde» werden oder die Sonne zunehmend blendet, dann melden Sie sich bei Ihrem Augenarzt zu einem Augencheck an.

    Wir wünschen Ihnen eine unbeschwerte Sommerzeit und genießen Sie die herrlichen Farben des Sommers!

    Ihre Smartlook Augenärzte im Herzen von Aarau

    Mu Dr. (CZ) Miriam Adamkova
    Prof. Dr. Carsten H. Meyer
    Dr. Eva Vrbka


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